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Gnadengesuche

Unsere Kanzlei ist spezialisiert auf die Wiederaufnahme in Strafsachen und das Gnadenverfahren. Wir stellen für Sie z. B.Gnadengesuche und unterstützen Sie im Wiederaufnahmeverfahren.

Nach Auffassung des Gesetzgebers ist es notwendig, dass jedes Strafverfahren irgendwann zu einem Abschluss kommt und damit rechtskräftig wird. Rechtskraft erlangt eine gerichtliche Entscheidung, wenn gegen die Entscheidung kein Rechtsmittel zur Verfügung steht oder Rechtsmittelfristen ungenutzt abgelaufen sind. Um sein Ziel eines rechtskräftigen Abschlusses des Verfahrens zu erreichen, nimmt der Gesetzgeber in Kauf, dass eine Entscheidung falsch bzw. nicht angemessen ist. Der Abschluss des Verfahrens hat nach Auffassung des Gesetzgebers Vorrang vor einer individuell gerechten bzw. richtigen Entscheidung.

Deshalb kann grundsätzlich ein rechtskräftig abgeschlossenes Verfahren nicht wieder aufgenommen oder eine Entscheidung abgeändert werden.

Ausnahmsweise kommt aber eine Wiederaufnahme des Strafverfahrens oder ein Gnadengesuch in Betracht. Ziel eines Wiederaufnahmeverfahrens ist es, die Rechtskraft eines Urteils zu durchbrechen. Nach einer erfolgreichen Wiederaufnahme wird das gerichtliche Verfahren nochmals durchgeführt. Bei einem Gnadengesuch soll nachträglich die verhängte Strafe abgeändert oder aufgehoben werden. Auch kann im Gnadenwege die Einleitung der Vollstreckung hinausgezögert werden.

Bei der Wiederaufnahme des Strafverfahrens und beim Gnadengesuch soll ausnahmsweise nachträglich eine Entscheidung abgeändert werden. Die Wiederaufnahme und das Gnadengesuch sind an unterschiedliche Voraussetzungen gebunden. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich in beiden Verfahren durch einen auf diesen Rechtsgebieten kundigen Rechtsanwalt vertreten zu lassen.

Weitere Informationen haben wir für Sie hier zusammengestellt:
Wiederaufnahme in Strafsachen und zum Gnadengesuch

Strafrechtskanzlei Dietrich

Rechtsanwalt Steffen Dietrich

Wiener Straße 7
10999 Berlin-Kreuzberg

Urteile und Entscheidungen zur Seite

Anwalt für Strafrecht: Wiederaufnahme des Verfahrens

Ein Sachverständiger ist in einem Wiederaufnahmeverfahren ein neues Beweismittel gem. § 359 Nr. 5 StPO, wenn das

Ein Sachverständiger ist in einem Wiederaufnahmeverfahren ein neues Beweismittel gem. § 359 Nr. 5 StPO, wenn das Gericht bei der Urteilsbildung keinen Sachverständigen gehört hat und die eigene Sachkunde in den Urteilsgründen nicht ausreichend erörtert wurde.

Anwalt für Strafrecht: Betäubungsmittelstrafrecht

Ab wann kann von Handeltreiben mit Betäubungsmitteln gesprochen werden?

Sondierende Gespräche über mögliche Betäubungsmittelgeschäfte stellen lediglich Vorbereitungshandlungen dar.

Anwalt für Strafrecht: Versuchter Totschlag

Aus dem Fenster stoßen: Versuchter Totschlag?

Bedingter Tötungsvorsatz liegt vor, wenn der Täter den Eintritt des Todes als mögliche, nicht ganz fernliegende Folge seines Handelns erkennt und billigend in Kauf nimmt.

Anwalt für Strafrecht: Räuberische Erpressung und Raub

Strafbarkeit wegen räuberischer Erpressung oder Raub?

Die Abgrenzung von Raub und räuberischer Erpressung erfolgt nach dem äußeren Erscheinungsbild des Tatgeschehens.

Referenzen zur Seite

Fachanwalt Strafrecht: Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz

24. Oktober 2025: Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz – Einstellung des Strafverfahrens mangels hinreichenden Tatverdachts

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, sich eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz strafbar gemacht zu haben. Als Beamte das Zimmer des WG-Mitbewohners unseres Mandanten durchsuchten, fiel einem Polizeibeamten eine Sporttasche mit Betäubungsmittel-suspekten Substanzen im Zimmer unseres Mandanten auf. Nachdem der Beamte daraufhin eine Durchsuchung im Zimmer unseres Mandanten erwirkte, wurden weitere Vorratsgläser mit Cannabis aufgefunden.

Fachanwalt für Strafrecht: Steuerhinterziehung

05. November: Einstellung des Verfahrens wegen Steuerhinterziehung gegen eine geringe Geldauflage im Ermittlungsverfahren

Unsere Mandantin war von Deutschland in die Schweiz gezogen. Dies hatte sie dem Bürgeramt gemeldet und war davon ausgegangen, sonst nichts weiter veranlassen zu müssen. Trotz ihres Umzuges wurde unserer Mandantin weiterhin Kindergeld von der Familienkasse gezahlt. Sie ging davon aus, dass diese Zahlungen rechtmäßig waren, bis sie schließlich über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Steuerhinterziehung informiert wurde.
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